Lichtblick

Chronik

Entstehungsgeschichte des Vereins:

3 Jahre Findungsphase (beteiligt waren Menschen, die an der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie interessiert sind, Eltern seelenpflegebedürftiger Kinder, Lehrer der Johannesschule Evinghausen)

12. 01. 1996

Gründung des Vereins „Lichtblick e.V.“ in Evinghausen. Ziel: Ein Lichtblick zu sein für Menschen mit Behinderungen. Der Verein dient gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken in freier Trägerschaft.
Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht in Osnabrück.
Mitgliederzahl: 65 (Stand Dezember 2007), zusätzlich: entsteht ein Freundeskreis für interessierte Förderer ohne Stimmrecht in Mitgliederversammlungen
Der Verein Lichtblick gehört folgenden Dachverbänden an:
-Paritätischen Niedersachsen e.V. (seit dem 22.10.1996)
-Verband für Anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und Soziale Arbeit e.V. (im Aufnahmeverfahren)

August 1997

Erste Begegnung mit dem Gründungsmitarbeiterpaar, erste Besichtigung der Hofstelle und Absprachen mit den Eigentümern

1. Januar 1998

Anmietung der Resthofstelle Wahlde, Neuenkirchen-Vörden. Beginn der ersten Renovierungs- und Umbauarbeiten

1. Mai 1998

Einzug der ersten Mitarbeiter (Gründungsmitarbeiterpaar). Es folgen weitere Umbaumaßnahmen im bestehenden Wohnhaus: Ausbau des Dachbodens zur Mitarbeiterwohnung mit viel Elterneinsatz an Bauwochenenden und Hilfestellung durch die “Brücke" in Bramsche. Es finden verschiedene Praktika von Schülern der Johannesschule statt, Einrichtung einer “Übergangsstufe” von Schulabgängern der Johannesschule

1. Juni 1999

Die erste Mitarbeiter Stelle wird finanziert durch eine ABM Maßnahme des AA Vechta, und danach Förderung durch die Software AG-Stiftung. Verhandlungen mit dem Landessozialamt Niedersachsen und mit dem Landesarbeitsamt. Verbundvertrag mit dem Andreaswerk in Vechta für die Anerkennung der WfbM. Abschluss des Erbpachtvertrages auf 50 Jahre mit Fam. Jans-Wenstrup, später Verlängerung auf 66 Jahre.
Abschluss von Leistungsvereinbarungen mit dem Landessozialamt für den Wohnbereich (10 Bewohner) und für die Werkstätten (24 Arbeitsplätze).
Anerkennung der Hofgemeinschaft Wahlde als Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) durch die Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg
Abschluss von Entgeltvereinbarungen für den Wohnbereich (10 Bewohner) und für die Werkstätten (24 Arbeitsplätze) mit dem Landessozialamt. Entgeltvereinbarungen für 8 Plätze im Berufsbildungsbereich mit dem Landesarbeitsamt

1. März 2001

Beginn der offiziellen Betreuungsarbeit. Einzug der ersten 3 Bewohner in das Wohnhaus, Aufnahme des Werkstattbetriebs mit 6 Betreuten (3 Externe)
Werkstätten: Garten – Küche, 2,5 weitere Mitarbeiter werden angestellt, die die Betreuung in der Werkstatt und im Wohnbereich sowie die Verwaltung übernehmen.

 

1. Bauabschnitt

- Wohnhaus und Werkstatt
Wohnhaus, Scheune und Gewächshaus
Planungen der ersten Bauvorhaben – Orientierungsverfahren
Zustimmung des Niedersächsischen Landesamtes
Zustimmung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
Öffentliche Fördermittel für den Ausbau des Wohnhauses und der Werkstatt für behinderte Menschen werden bewilligt
Baukosten: etwa 1,8 Mio. DM, 60% übernehmen Bund und Land, 10% das Landesarbeitsamt,
20% Stiftungen z.B. Hilfswerk für das behinderte Kind, Aktion Mensch, Klosterkammer Hannover, 10% sind Vereinsmittel

November 2002

1. Spatenstich für das Werkstattgebäude

Januar 2003

Baubeginn, Werkstattgebäude

Februar 2003

Richtfest, Werkstattgebäude

März 2003

Abriss Stallgebäude und Baubeginn des 1. Wohnhauses

 

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Mai 2003

Richtfest, 1. Wohnhaus

August 2003

Errichtung des Gewächshauses

 

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Dezember 2003

Abschluss der Bauphasen: Werkstatt und Wohnhaus

4. Januar 2004

Einzug der ersten Bewohner in das neue Wohnhaus, weitere neue Mitarbeiter werden eingestellt

Arbeitsbeginn im neuen Werkstattgebäude: Tischlerei

 

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4. Mai 2004

Einweihungsfeier

 

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5. Mai 2004

Tag der Offenen Tür

1. Dezember 2004

alle Wohnplätze sind besetzt

2005

2. BA 2. Wohnhaus

Planungen des zweiten Bauvorhabens, Zustimmung des Niedersächsischen Landesamtes, Fördermittel für den Ausbau des Wohnhauses, Baukosten: etwa 650.000 EUR, 60% übernehmen das Land, 30% die Stiftungen z.B. Hilfswerk für das Behinderte Kind, Aktion Mensch, 10% sind Vereinsmittel

3. BA Untere Scheune

Planungen für den Umbau der unteren Scheune für die Tischlerei

15. Juni 2005

Eröffnung eines Hofladens

 

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2006

neue Entgeltvereinbarungen auf Basis von Hilfebedarfsgruppen, Bauplanungen und Finanzierungen für den 2. BA und 3. BA stehen fest, Baumaßnahmen am 3. BA untere Scheune beginnen mit viel Eigenleistungen und Hilfe von 1,50 Euro-Jobbern

September 2006

Genehmigung des 2. Bauabschnittes durch das Land, Ausschreibungen und Vergabe der Baugewerke
Umbau der unteren Scheune als Erweiterung der Tischlerei beginnt mit vielen Helfern

Februar 2007

Baubeginn des 2. Wohnhauses

 

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Januar 2008

die ersten neuen Bewohner ziehen ein und neue Mitarbeiter finden eine neue Aufgabe

 

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2016

Der Verein hat 2016 eine Tochtergesellschaft gegründet, die Lichtblick Wahlde gemeinnützige GmbH.